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Zur Heilung allfälliger Krankheiten bieten Firmen die Konservierung von Nabelschnurblut des Neugeborenen an. Zu dieser in der Schweiz stark im Aufschwung begriffenen Praxis ein Interview mit Frau Dr. Anna Wagner, Assistenzärztin bei Prof. Daniel Surbek, Leiter der Geburtshilfeabteilung am Inselspital Bern.
Wozu dienen Stammzellen?
Stammzellen sind eigentliche Alleskönner
unter den Zellen, denn sie können sich erneuern,
sich vermehren und sich zu Zellen
mit verschiedenen Spezialfunktionen entwickeln.
In der Nabelschnur gibt es so genannte
hämatopoietische Stammzellen, welche rote
und weisse Blutkörperchen und Blutplättchen
bilden können. Weiter finden sich mesenchymale
Stammzellen, die sich zu Knorpel-,
Knochen-, Fett-, Muskel- und Nervengewebe
entwickeln können. Deshalb finden sie Einsatz
in zahlreichen Therapien.
Ist die Entnahme von Nabelschnurblut für die Mutter oder das Neugeborene gefährlich?
Non, il ne comporte absolument aucun risque. De plus, il est sans douleur, car il est effectué après la naissance, directement sur le cordon ou le placenta.
Quelles maladies ces cellules permettentelles de soigner aujourd’hui ?
Nein, es gibt überhaupt keine Risiken. Zudem
ist die Entnahme schmerzlos, da sie nach der
Geburt ausgeführt wird, direkt an der Nabelschnur
oder der Plazenta.
Stellt die Konservierung von Nabelschnurblut des eigenen Babys tatsächlich eine Versicherung für dessen Gesundheit dar?
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Baby eines
Tages seine eigenen Stammzellen für eine
Transplantation braucht, ist gering. Sie wird
auf 1 pro 1000 bis 20 000 Fälle geschätzt. Die
Möglichkeit der Konservierung ist aber noch
zu jung, um darüber schon zu befinden. Die
ersten Nabelschnurblutspenden fanden in der
Schweiz 1997 statt.
Was raten sie den Eltern? Öffentliche Spende oder private Konservierung?
Öffentliche Spenden sollen unterstützt werden,
denn sie können Leben retten. Zuvor müssen
die Eltern aber über die Möglichkeit einer privaten
Konservierung informiert werden. Es ist
eine Gelegenheit, über die die Familien nur ein
Mal im Leben verfügen. Hat kein Familienmitglied
eine Transplantation nötig, so werden die
Stammzellen heute in den allermeisten Fällen
nicht gebraucht. Aber in Zukunft könnten sie
sich als wertvoll erweisen. Die Forschung
und die technischen Fortschritte zeigen das
Potenzial der Transplantation von autogenen
Stammzellen.
Mehr Informationen finden Sie im vollständigen Artikel in unserem Magazin Nov./Dez. 2008.
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